Sonntag, 27. Januar 2013

Werkstatt - Raus aus dem Beton


Hallo liebe Leser,
die letzten Wochen war ich damit beschäftigt, die Werkstatt noch gänzlich auszuräumen. Eine in dreißig Jahren gewachsene Werkstatt birgt „tonnenweise Material“ und so manchen Unsinn.
Das war aber notwendig, weil einen Neuanfang kann man meines Erachtens nur machen, wenn man auch „Neu“ anfängt und sich von dem ganzen Ballast trennt.
Da meine Werkstatt früher ziemlich lieblos beachtet wurde, war nie die Zeit sie aus ihrem Betonkleid zu befreien. Mittlerweile hat mir aber der „Luftschutzbunker-Flair“ schon fast aufs Gemüt geschlagen.


















Als erstes habe ich die Wände in einem angenehmen Beige Ton gestrichen. Schneeweiß war mir dann doch zu weiß, sitze ich ja nicht beim Zahnarzt. Da wir parallel noch Teile des Hauses renoviert haben, blieb so mancher Farbton übrig. Einmal zusammen gemischt kam dieser Ton dabei raus. Auf das verputzen der Wände habe ich allerdings verzichtet, weil ich kein „ewiges Projekt“ draus machen wollte.




Da der Fußboden auch nur Beton war, musste ein neuer Belag her. Da habe ich lange hin und her gehadert, was für einen Belag ich wählen sollte.
Passend zum Holzwerken wäre natürlich Holz. OSB war meine Wahl, obwohl ich oft gelesen habe, das OSB aufgrund seiner unruhigen Struktur ziemlich nervt mit der Zeit, und eine auf den Boden gefallene Schraube verschwindet auf nimmer wieder sehen.
Eines Nachts habe ich aber dann doch folgende Strategie gemacht. Da die Waschküche meiner Frau nebenan doppelt so groß ist und auch einen Zugang von außen hat, wäre dieser Raum eigentlich ideal. Allerdings ist sie ja als Waschküche eingerichtet. Und das ausräumen der Werkstatt hat schon genug Chaos im restlichen Keller erzeugt. Wenn ich jetzt noch die Waschküche ausräume,  dann kollabiert das Projekt womöglich.

Aber der Raum ist 5m x 5m groß, das wäre schon was. Also ideal für mich.

Nun zu meinem Plan oder Strategie:

  • Ich verlege Fliesen, da dieser Belag ideal in einer Waschküche ist. Weil so manche Wasserlache geht halt doch mal daneben und da ist ein Holzboden nicht ideal. Vor allem wenn Dämmung darunter verlegt ist. Schimmel und Faulen sind vorprogrammiert
  • Ich ertüchtige jetzt die Werkstatt samt Einrichtung.
  • Chaos auflösen
  • Dann gezielt in die anderen Kellerräume vorarbeiten. Aus einem „sicheren Raum“ heraus. Ohne Werkstatt ist renovieren nämlich wie unterwegs auf der Baustelle.
  • Im Sommer weitermachen, jetzt erst mal ein bisschen mit Holz arbeiten, weil ich hab den Farb-Betonkram satt.
  • Anschlüsse in der jetzigen Werkstatt legen lassen und in einem Tag die Waschküche umziehen. Weil Waschmaschine und Trockner können nicht 1 Woche auf sich warten lassen




Verlegt habe ich die Fliesen, wie auch die anderen Fliesen in meinem Haus selber. Gewählt habe ich "Billig Fliesen" aus dem Baumarkt, Das reicht für die jetzige und geplante Nutzung des Raumes.
Das Fliesen legen hat mich nun 14 Tage gekostet, weil ich die Werkbank und die Säge erst in die eine  Hälfte  gestellt habe, die Fliesen gelegt habe und dann dasselbe noch einmal.




So, endlich ist der Raum so, das man weiter machen kann. 

Als nächstes habe ich noch Steckdosen installiert und 2 neue 36 W Lampen an die Decke installiert.

Hier ein vorher / nachher Vergleich



das Bild ist aus dem "alten Chaos", siehe





Ich wechsle jetzt immer zwischen 

Alt / Neu










So jetzt geht es endlich "ins Holz"

Ich werde jetzt anfangen Werkstattmöbel zu bauen. In der nächsten Zeit gibt es noch einiges zu tun und zu lesen.

Ich halte Euch auf dem Laufenden.

Gruß Alwaysworking Man


Und hier geht es weiter - Ab ins Holz


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