Mittwoch, 6. Februar 2013

Projekt: Tischansteckplatten-Regal - Die Planung

Hallo liebe Leser,

ích möchte Euch hier ein neues Projekt vorstellen. Ein Regal für unsere Esszimmertisch-Ansteckplatten.

Ich denke, vor dieser Aufgabe stehen Einige. Ein Tisch ist schnell gekauft, Groß soll er sein, Massiv soll er sein. Ansteckplatten zum Erweitern, ein Muss.

Aber wohin mit den Ansteckplatten nach der Lieferung. Haben sie doch so niedlich ausgesehen im Möbelhaus. Kein Problem, ist meist das Fazit beim Kauf im Möbelhaus.

Allerdings muss ich zugeben, das ich tatsächlich damals beim Kauf schon einen Plan hatte, wo wir die Ansteckplatten die nächsten, vielleicht 20 Jahre unterbringen werden.

Was mir wichtig war:

  • es muss ein Lagerplatz sein, der leicht zu erreichen ist.
  • es kein Problem darstellt, die Ansteckplatten schnell an und ab zu bauen und danach zu verstauen. 
  • Ich wollte sie nicht erst in den Keller tragen oder unter dem Schlafzimmerbett hervorziehen, im wahrsten Sinne des Wortes.
  • sie sollten einfach aus dem Weg sein.

Also musste ein Lagerplatz in der Nähe des Esszimmers her. Hierfür bot sich unsere Speisekammer an. Speziell der ungenutzte Platz hinter der Tür.

Nach einiger Planung im Sketchup, möchte ich Euch meine Vision der Unterbringung, und selbstverständlich des Herstellens dieser Variante in den nächsten Posts zeigen.

Da die Platten aus Massiv Wildeiche sind, und eine Platte bestimmt 20 - 30 kg wiegt, habe ich ein Konzept gewählt, daß das Gewicht der Platten auf den Boden bringen. Irgendwelche Winkelchen und Schräubchen in der Wand wären mir zu unsicher gewesen. Vor allem, die nächsten Jahrzehnte des An und Abnehmens der Platten.

Aber seht selbst. Ich habe in Sketchup unter weglass der Tür die Speisekammer Situation nach gebildet. Mit Fliesenboden und Sockelleiste. Die Wand ist auch anskizziert und hat tatsächlich diese Farbe.






Nach langem hin und her der Materialien, und unter Berücksichtigung der Kosten und des Nutzens, habe ich mich für die Verarbeitung von 18 mm Fichte Leimholz entschieden. Das gibt es günstig im Baumarkt, ist leicht zu verarbeiten, und mir gefällt es sehr gut. Ich mag dieses helle, astige Holz sehr.


Wie man hier schön sieht, bringt die obere Platte ihr Gewicht über den Rahmen auf den unteren Rahmen. Der wiederum auf einem Sockel direkt auf dem Boden steht. Ein Sprichwort unter Statikern: "Die Last sucht sich ihren Weg"




Auch den 1cm tiefen Fliesensockel habe ich berücksichtigt. Ich werde auf den Rahmen hinten stumpf eine 6 mm Fichte Sperrholzplatte aufschrauben. Diese Rückwand verhindert, das verschlagen und zerkratzen der Tapete beim An und Abnehmen der Platten.
Desweiteren zusätzlich schmale Leisten von 6 mm Sperrholz auf der Rückwand. Somit steht das Regal nicht direkt an der Wand und es kann etwas Luft dahinter zirkulieren, worauf ich persönlich immer achte.

Fazit: Das Regal wird aufgedoppelt auf 12 mm, was den Abstand der Fliese zur Wand überbrückt.

Hier noch ein paar Bilder meiner Überlegungen.


So sieht es aus, wenn eine Platte fehlt. Angenehm, wie ich finde.

Die Ansteckplatten werden durch den 3 cm überlappenden Rahmen gehalten und am umkippen gehindert. Nach links sind noch 5 cm Platz, sodass ich die Platte aus der Nische nach links rausschieben kann, leicht ankippe, und dann heraus nehmen kann. So die Theorie.








Hier noch ein Detail.

Optisch sind die linke Rahmenleisten gleich stark. Müssen aber im Bereich der Füße ausgeklingt werden. Das werde ich entweder mit aufleimen von Leisten, oder mit ausfräsen mit der Oberfräse lösen. Das ergibt sich im Kampf.










So, ich hoffe Euch gefällt mein Entwurf. Über konstruktive Kritik freue ich mich immer.

Bis zum Bau dieser Schränke.

Gruß Alwaysworkingman

Hier geht es weiter zum 1. Teil.

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