Montag, 2. September 2013

Erstes Möbelstück - Ein Einbauschuhschrank für den Flur - Teil 1

Hallo liebe Leserinnen und Leser,

frisch erholt aus dem Urlaub geht es nun endlich weiter mit meinem Schuhschrank.

Hier können Sie sich ein Bild über die Planung machen.

Korpus und Material


Für den Kopus habe ich eine 100 FBU WIESA Sperrholzplatte gewählt. Ich erhoffe mir aus diesem Material weniger Schwinden und arbeiten des Holzes. Ich hoffe das ich dadurch auf Gradleisten in den Türen verzichten kann.

Bei diesem Schrank handelt es sich nicht um eine tischlerische Leistung, sondern eher um ein Zweckmöbel, gleich einem IKEA Schrank, der aber pass genau auf unsere Situation gebaut wird.


Umleimer anbringen:


Allerdings gefallen mir die Sperrholzkanten nichts, sodass ich erstmal, nach dem Zuschnitt des Materials 5mm Kiefernumleimer aus dem Baumarkt anbringe.

Wie ich dabei vorgehe, habe ich beim Bau des Werstattrollcontainers in diesem Artikel genau beschrieben.

Ich bin bei diesen Werkstücken genau gleich vorgegangen.



Viel Spaß beim weiterlesen





Nach dem anbringen der Umleimer wurden die Korpusteile genau auf Maß geschnitten. Das habe ich mit der Tischkreissäge erledigt.

Flachdübel:


Danach ging es weiter mit "Flachdübeln"

Ich verwende gerne beim Flachdübeln die Korpusteile als Arbeitsfläche, wie ich in den nächsten Bildern versuche zu beschreiben.

Ich lege mir die Unterseite und die stehende Seite so zurecht, das genau noch die einmalige Materialstärke übersteht. Das mache ich mit einem Abfallstück aus der Kiste, da das Material doch immer etwas schwankt.

Darunter lege ich unter den Stapel noch ein drittes Korpusbrett, sodass ich die Flachdübelfräse waagrecht anlegen kann. (Auch unter Zuhilfenahme von einem kleinen Abstandsrest.

Im nächsten Bild kann man das besser erkennen.


Diese Methode bedarf keinerlei Anschläge der Maschine, die bei dieser Maschine nicht ganz so genau ausgeführt sind. Die genaue Beschreibung der Maschine können Sie hier in einem Video nachlesen und anschauen.

Einhell Flachdübelfräse - Das Video




Die Maschine liegt aufgrund des Abstandbrettes (ein Rest) gerade zur unteren Kante auf.

Nun geht es weiter für die stehenden Seiten.

Da braucht man die Maschine nur um 90 Grad hochkant hinstellen. Auch hier hilft der Rest zur Stabilisierung der Maschine.




Und hier noch einmal die Ansicht der fertig gefrästen Werkstücke.



Nachdem alle Teile gefräst waren, was nicht ganz ohne Fehler von statten ging, wurde der Korpus provisorisch zusammen gesteckt.

Ich habe mich eines Tipps von Heiko Rech´s Holzwerker Blog bedient, und habe mir 20 Stk. Flachdübel etwas dünner geschliffen. so kann man einfach den Korpus zusammen stecken und die Flachdübel wieder einfach herausziehen, nach der Anprobe.

Danke Heiko.



Hier noch ein kleines Missgeschick.







Da es sich aber um einen Korpusdeckel handelt, wird dieser Makel bleiben.













Rückwandfalz


Vor dem verleimen habe ich die zwei Fälze für die Rückwand herausgearbeitet. Dies habe ich erstmals mit der Tischkreissäge gemacht. Um dem Schrank genug Stabilität zu geben, werden Rückwände aus 13 mm Pressspan in Weiß eingebaut werden. Dieses Material habe als Reste "ohne Ende".

Die Sägenrückstände habe ich mit dem Einhandhobel abgenommen. Ich kann mir ein Arbeiten ohne diesen Hobel nicht mehr vorstellen. Ich brauche ihn ständig, bei jedem Projekt.











Das Verleimen des Korpus war sehr einfach. Da ich mit Pocketholes gearbeitet habe. Die Flachdübel geben dem Korpus Stabilität bei der Montage und die Teile können nicht verrutschen.

Verleimen des Korpus:

Der Vorteil: Man hat keine Verleimpausen und so lange Zwingen hätte ich auch nicht gehabt.

Damit ich beim Einschrauben Druck auf die Wand geben kann, habe ich immer eine Dachlatte als Hilfsanschlag genommen.



Auf diesem Bild sieht man schön, 5 Pfennig Discounter Zwingen, die ich zu Beginn meiner Werklerei gekauft habe. Sie taugen "für Nix" eigentlich. Bringen keinen Druck, und selbst als 20 igste Hilfszwinge sind sie eigentlich nicht zu gebrauchen.

Diese Zwingen müssen als bald ausgetauscht werden.








Hier sehen Sie den Boden des Schrankes. Von unten wird man die Schrauben nicht sehen.










Hier können Sie nun ein Bild des sehr einfachen Korpus sehen.



Ich hoffe Ihnen hat der erste Teil gefallen und Sie schauen wieder herein, wenn es weitergeht, beim Bau des Schuhschrankes.

Es grüßt herzlich

Alwaysworkingman - Andi


Hier geht es weiter zum zweiten Teil.

Viel Spaß.








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