Sonntag, 2. Februar 2014

Rollcontainer für Systainer

Hallo liebe Leserinnen und Leser,

da ich mit meinem Werkstatt Rollcontainer sehr zufrieden bin und der Aufwand für den Bau sich auch in Grenzen hielt, habe ich einen etwas größeren Rollcontainer geplant, der zum einen Systainer aufnehmen kann und Schubladen für das nötige Zubehör für Maschinen und anderen Kleinkram aufnehmen kann.

Genauso wie beim Rollcontainer erhält der "Neue" auch ein Top aus 22 mm MDF und ist exakt auf 900 mm Höhe. So habe ich immer die Möglichkeit ihn als Support an meine Werkbank zu schieben um  beispielsweise mit der Tauchsäge zu arbeiten oder um längere Werkstücke abzulegen.











Das Material für den Rollcontainer, wie so meist bei meinen Werkstattmöbeln: Recycling aus "Altem". Hier habe ich auf dem Dachboden 2 Türen und 2 Böden aus einem "Traum in Eiche Hell in Span" gefunden. :-) Für die Werkstatt ausreichend.


Ziel war es, mit diesem Material für den Korpus aus zu kommen. Durch das endliche Material war somit schon vor der Planung und Zeichnung fest zu legen, wie groß der Container wird.
War eine ziemliche Tüftlerei, bei der mir das Programm Woodworks Zuschnittoptimierung geholfen hat, um wirklich alle Teile aus den Resten heraus zu schneiden. 10 % Verschnitt ist ein gutes Ergebnis.







Es geht los mit dem Bau der Schubladen

Beim Bau der Schubladen habe ich mich exakt an das Prinzip der Schubladen für den ersten Rollcontainer gehalten. Daher werde ich hier nicht so ausführlich den Bau erklären.

Zuerst habe ich die Schubladen Seiten mit Kiefern Umleimern versehen. Auch das habe ich hier ziemlich genau in einem Video beschrieben. Zumindest meine Art, dies zu tun.




Der große Unterschied: Auf der neuen Werkbank mit den 20 mm Löchern ist manches vieles Einfacher und die Zulagen für die Zwingen fliegen Einem nicht ständig um die Ohren, weil ich sie nun an allen Seiten mitten auf der Bank sichern kann.











Mein "10 Mark" Hobel aus dem Obi wieder in seinem gewohnten Einsatz.












Nach dem Zuschnitt der Seiten für die Schubladen habe ich eine 6 mm Nut eingebracht, für die Schubladenböden.






Da das Material nur 13,5 mm hat musste ich es unterfüttern, damit ich bequem mit der Oberfräse die Nut ziehen konnte. Auch hier eine ungemeine Arbeisterleichterung durch die Spannelemente.








Manch Leser hat vielleicht schon diese Edelstahl Plättchen bemerkt, die ich für Vieles als Hilfestellung bei meinen Arbeiten nehme.

Das sind Abfallplättchen aus der Fertigung meines Arbeitgebers. Sie sind genau 1 mm stark und ich habe "Undendlich" viele davon. Das schöne ist, man kann sie zu allem gebrauchen. Abstandshalter, Zulagen, etc.





Die Schubladen wurden in gewohnter Weise an den Fronten und an den Rücken mit Pocketholes verschraubt. Diese sieht man nachher nicht mehr, da ein Schubladen Doppel aufgebracht wird.




Fünf Schubladen sind fertig. Obwohl ich sie genau gleich gebaut habe, wie beim ersten Mal, war es durch das Festool System um vieles Einfacher und wesentlich Schneller. Für meine maschinenlastige Arbeit ist dieses System samt der Werkbank ideal für meine Arbeitsweise.

Bis zum nächsten Mal,
es grüßt herzlich

Alwaysworkingman - Andi


Hier geht es weiter zum zweiten Teil

1 Kommentar:

  1. Guten Morgen Andi,

    Restholzverwertung in der Werkstatt ist wie Gröschtl am Montag in der Kneipe :)

    Freut mich, dass sich die Investition in die Festool-Machinen arbeitstechnisch gelohnt hat und dass es Freude bereit damit zu arbeiten.

    Grüße aus Nürnberg,
    Nico

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