Sonntag, 7. Dezember 2014

Übung: Leimholz erstellen

Hallo liebe Leserinnen und Leser,

heute stand der Tag im Zeichen des Übens und einstellen meiner Hobelmaschine.

So´n bisschen Basteltag. Also eigentlich nichts spannendes.



Angespornt vom Artikel von Heiko Rech im Holzwerken Blog: Leisten, Leisten, Leisten
habe ich mich heute dem erstellen von Leimholz gewidmet.

Das Material: Leisten und Reste, die ich seit Jahren horte, da ich sie ja noch brauchen kann. :-)

Von den Leisten habe ich ca. noch 100 Stk. !

Allerdings sind sie 30x20. Man braucht also eine Menge um ein wenig auf Breite zu kommen.









Während ich die Kanten gefügt habe, ist mir aufgefallen das meine Hobelmaschine unsauber arbeitet.

Sie nahm nichts ab. Messer geprüft. Komisch, trotz der letzten Einstellaktion waren die Messer nun wieder ca. 1 mm unterhalb des Abnahmetisches. Naja, ich habe beim letzten einstellen der Hobelmesser vor lauter Sorge die Schrauben abzureißen, die, die Messer in der Welle halten, nur "sanft-fest" gezogen.

Also Messer neu eingestellt und Schrauben "fest" angezogen. Desweiteren habe ich diesmal die zwei Imbusschrauben, mit der die Höhe der Messer eingestellt wird, danach auch sanft gegen das Messer gedreht. So können sie sich durch Vibrationen nicht nach unten drehen. Gekontert sozusagen.

Nun ging es hervorragend beim abrichten.



Allerdings habe ich beim verleimen zu viel Leim angegeben. (Beide Holzkanten eingestrichen)

Naja so macht man halt Erfahrungen.


















Nach der Trocknung des Leimes habe ich das Brett durch den Dickenhobel geschoben.

Was ist das denn ? Das Brett ist an einer Seite dünner ? Messer geprüft. Naja, ich habe glaube ich beim letzten Einstellen etwas großzügig gearbeitet. Hätte nicht gedacht das sich das so stark bemerkbar macht.

Wieder die Messer eingestellt. (20 Minuten Klüngel) Und dieses Mal so, das das Messer gerade so an der Abrichtleiste streift. Danach war das Ergebnis zufriedenstellend. 1/10 Unterschied auf der gesamten Breite von 260 mm. Das ist für mich so erstmal okay.



Fazit: Es lohnt nicht 30 mm breite Kiefernleisten auf Breite zu verleimen. Die Leisten mit den Ästen hätte ich eigentlich auch thermisch verwerten sollen. Also würde nicht viel übrig bleiben.

Es ist sehr aufwendig und die Leisten sind auch etwas spillig in der Handhabung.

Also bei Laubholz könnte man sich das überlegen. Aber so ein Nadelholzbrett hätte einen Wert von 1,50 €

Die hundert Leisten die ich noch habe, werden wohl weiterhin Leisten bleiben :-)

















Zweiter Versuch

Material: wieder Restholz von einem alten Werkstattschrank.



Das Holz wurde besäumt und auch auf 15 mm runter gehobelt.

Diesmal hat es gut geklappt. Allerdings musste ich schon feststellen, das die Scheppach halt eine Heimwerkermaschine ist und kein Industrie Dickenhobel. Das einstellen der Messer ist mühlseelig und der Dickenunterschied 1 - 2 / 10 tel.

Aber es funktioniert gut, wenn ich das Brett nach dem ersten Durchgang drehe und noch einmal durchlasse.

Muss wohl noch ein bisschen üben :-)
























Beim Leimauftrag bin ich dieses Mal einen anderen Weg gegangen. Ich habe die gegenüberliegenden Kanten zusammengespannt und hauchdünn Leim aufgetragen.

















Der Leimaustritt ist diesmal marginal aber trotzdem sehr gleichmäßig. Gefällt mir gut.






Die Arbeit der letzten zwei "Leimholz-Orgien". Zum üben waren die Aufgaben okay, aber eigentlich lohnt es nicht, dieses sehr einfache Holz auf Breite zu verleimen. Im Notfall na klar.

Da würde ich dann schon Laubholz nehmen wollen.

Bis demnächst,

Andi - Aöwaysworkingman

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen

Danke, Ihr Kommentar wird noch moderiert. Danke.