Seiten

Sonntag, 29. November 2015

Der Frästisch ist fertig

Hallo liebe Leserinnen und Leser,

nachdem nun endlich die Frästischplatte fertig ist, wurde es dieses Wochenende endlich war und ich konnte meinen Frästisch fertig stellen.


Die "Frästischeinheit" wurde in meinen Rollcontainer für Systainer eingebaut. Diesen habe ich damals schon voraus schauend konzipiert.

Der Frästisch lehnt sich an den vielen ähnlichen Selbstbauten an. Viel spektakuläres gibt es hier auch nicht mehr zu erfinden.




Wolfcraft meets Mitutoyo




Zuerst habe ich die Frästischplatte in der Platte ausgemittelt und angezeichnet. Ich arbeite gerne mit diesem Winkel von Wolfcraft.

Alles wurde aus der Mitte heraus angezeichnet.












Die Oberfräse wurde zur großen Kopierhülse. Den Rahmen zum fräsen habe ich nur temporär auf die Platte gespannt.












Das herausfräsen des Rahmens hat erstaunlich gut funktioniert. Auch die Absaugung war sehr gut. Da an meiner Frästischplatte außen ein Radius von 6 mm ist, konnte ich mit einem 12 mm Fräser bequem um die Ecke fahren.





Die Platte wurde in den Tisch eingelassen. Ich habe sie ein paar Zehntel tiefer gefräst. Den Höhenunterschied gleiche ich nachher mit Klebeband aus.




Auch die T Nut Schiene wurden auf dieselbe Weise eingelassen.
Hierfür habe ich mir für 5,- € einen 17 mm Nutfräser im Netz bestellt.

Ich war sehr überrascht, wie gut er funktioniert. Da ich keine meterlangen 17 mm Nuten fräsen werde, reicht mir dieser Fräser vollkommen aus.








Auch bei den T Nut  Schienen habe ich günstige genommen. Sie reichen aber für diesen Zweck vollkommen aus.

Die Bohrungen für die Schrauben müssen allerdings selbst vorgenommen werden. Da ich keinen 8 mm Senker für T Nut Schienen habe, wurden die Senkungen mit einem 8 mm Bohrer sagen wir mal "hin getrickst". Ein Metaller würde gepfuscht sagen. :-)

Nicht perfekt aber es funktioniert.








Hier zum ersten Mal mit gepulverter Frästischpaltte.

Kurzzeitiges Metallbau Chaos in der Werkstatt.
Hinter den Kulissen sieht es nicht immer gut aus


Der Fräsanschlag sieht aus wie bei "Allen"

Zum Einsatz kam hier weiß belegtes Multiplex, was ich noch vom letzten Projekt übrig hatte.

Dieses Material ist sehr stabil und vor allem gerade. Macht richtig Spaß damit zu arbeiten.

Allerdings liegt der Preis bei ca. 80,- €/qm. Stolzer Preis wie ich finde. 





Der Anschlag wurde verschraubt, da das Multiplex nicht verleimt werden kann.
Erste Anprobe funktioniert schon einmal.


Damit die Anschlagbacken des Anschlages verschoben werden können, wurden Langlöcher in den Anschlag eingefräst.

Ich komme mit der Maschine besser zurecht wie mit meiner alten OF1010. Der Revolvergriff der OF1010 lag mir nie.

Auch der Anschlag ist ein Traum. Mit den zusammen geschobenen Backen ist das fräsen sehr leicht und kippt am Ende nicht weg.





Der Tisch wird mitten im Bau eingeweiht und die erste 17 mm Nut für die oberen Anschläge wird gefräst.
Das funktioniert sehr gut mit der kleinen Perles. Die Kraft ist ausreichend, allerdings habe ich die Nut auch in zwei Schritten gefräst.
Mehr wollte ich dem billigen Fräser nicht zumuten.

Der Spanauswurf aus dieser breiten Nut ist erschreckend. Die ganze Werkstatt war versaut. Da muss ich mir noch etwas einfallen lassen.



"Tata"  Ein Tusch ertönt in der Werkstatt






Das anheben und absenken der Maschine mit dem Scherenwagenheber funktioniert wunderbar.

Klar ich muss mich bücken und von unten arbeiten, aber das kann "Mann" verschmerzen.











Der Frästisch ist fertig und ich freue mich endlich in den Rahmenbau einzusteigen. Aus heutiger Erkenntnis würde ich den Frästisch nach der Tischkreissäge als wichtigste Maschine in der Holzwerker Werkstatt einstufen.






Ich hoffe Ihnen hat mein Beitrag gefallen und bis zum nächsten Mal.

Es grüßt herzlich,

Andi - Alwaysworkingman

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen

Danke, Ihr Kommentar wird noch moderiert. Danke.